Fast Fashion & Second Hand – Nachhaltigkeit in der Modeindustrie

Probleme in der Modeindustrie

In den Jahren von 2000 bis 2015 hat sich die Anzahl der Kleidungsverkäufe weltweit verdoppelt. Dies hat dazu geführt, dass mittlerweile 90% der in Deutschland verkauften Kleidung importiert werden, wovon ein Großteil aus Asien stammt. Allerdings hat diese hohe Nachfrage nach Kleidung auch negative Auswirkungen auf die Umwelt. Beispielsweise werden bei der Produktion von Kleidungsstücken eine hohe Anzahl von Chemikalien eingesetzt, die sich in der Umwelt ansammeln können. Zudem führt die Herstellung von Kleidung aus Baumwolle zu einem hohen Wasserverbrauch, der insbesondere in trockenen Regionen zu Problemen führen kann. Ein weiteres Problem ist der hohe Einsatz von Pestiziden in der Baumwollproduktion, der zur Verunreinigung von Grundwasser führen kann.

Auch das Thema Retouren spielt in der Modeindustrie eine tragende Rolle. Zu dieser Thematik wird es nächste Woche einen eigenen Beitrag geben.

Weltweit werden mittlerweile 65% aller Textilfasern aus Synthetik hergestellt, was bedeutet, dass dafür Öl verwendet wird. Da sich diese Fasern nicht biologisch abbauen lassen, können sie zu einem großen Problem werden, insbesondere wenn sie als Mikroplastik im Meer landen.

Alternativen

Um diese Probleme zu vermeiden, gibt es mittlerweile Alternativen, wie beispielsweise die Verwendung von Bio-Baumwolle. Allerdings tragen wir oft jedes fünfte Kleidungsstück nie, was dazu führt, dass Kleidung in großen Mengen entsorgt wird. Ein weiteres Problem ist die sogenannte „Fast Fashion Industrie“, wo Kleidungsstücke zu sehr günstigen Preisen hergestellt und angeboten werden. Dies führt dazu, dass Kleidung oft nicht mehr wertgeschätzt wird und innerhalb von kurzer Zeit entsorgt wird oder ungetragen im Kleiderschrank liegt.

Es ist daher wichtig, sich bewusst zu machen, welche Auswirkungen unsere Kleidung auf die Umwelt hat und dass es Alternativen gibt, um diesen Problemen entgegenzuwirken.

Eine tolle Möglichkeit diese negativen Auswirkungen zu reduzieren, ist Second Hand Shopping. Das ist viel nachhaltiger als Neuware zu kaufen und man kann zeitgleich auch noch eine Menge Geld sparen.

Second Hand Geschäfte in Mülheim

  • Chic-o-bella
  • HUMANA
  • Secondo Mode
  • Die 2. Chance
  • The Room
  • Lumpenjunge Vintage Mode
Fast Fashion & Second Hand - Nachhaltigkeit in der Modeindustrie 1

Weitere Plattformen

  • eBay Kleinanzeigen
  • Vinted
  • Momox Fashion


Bildquelle: Pixabay

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