Mach Dein Ding!

Über das Projekt Gute Ideen für den Klimaschutz

Gute Ideen für den Klimaschutz im Alltag gibt es viele. Um diese umzusetzen, braucht eine Stadtgesellschaft möglichst viele Menschen, die Lust haben, sich zu engagieren. Doch oft fehlen die finanziellen Mittel dafür.

Der Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V. hilft hier mit einer Projektförderung, die dieses Jahr freundlicherweise im Rahmen der Förderprogramm Rhein-Ruhr wieder durch die Volksbank Rhein-Ruhr eG zur Verfügung gestellt wurde.

Der Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V. bedankt sich für diese tolle Möglichkeit.

UPDATE

Der Fördertopf ist wieder eröffnet, wir freuen uns insgesamt 6 Projekte 2022 fördern zu können.

Mach Dein Ding! 1

Kontakt

Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V.
Mail: info@klimaschutz-mh.de

Wie funktioniert's?

Beispielsweise Initiativen, Schulklassen, Kitas oder auch Privatpersonen können sich bewerben.

Es werden Umweltprojekte gefördert, die sich für Themen des Klimaschutzes in Mülheim an der Ruhr einsetzen und als positives Beispiel dienen können.
Grundvoraussetzung für die Förderung ist, dass das Vorhaben einer Allgemeinheit zugutekommt und möglichst offen ausgelegt ist.

Zu den geförderten Projekten können zählen: Aktionen, Veranstaltungen, Exkursionen, Feste, Projekte. Dieses sollten stets den Klimaschutz im Fokus haben und sich an bestimmte Richtlinien halten.

Bei der Beschaffung und Durchführung gibt es Folgendes zu beachten:

  • Vermeidung von Müll, indem auf eine angemessene Menge von Werbemitteln geachtet wird.
  • Werbematerialien sollten nicht übermäßig und wenn, dann auf 100 % Recyclingpapier gedruckt werden.
  • Neu angeschaffte Produkte und Materialien sollen so klimafreundlich wie möglich sein: das heißt möglichst regional, fair und ökologisch produziert.

Folgendes wird beispielsweise gefördert:

  • Material für handwerkliche Tätigkeiten
  • Benötigte Werbemittel
  • Material für die Durchführung von Aktionen
  • Reisekostenzuschüsse für den ÖPNV
  • Honorarkosten

Stellt per Antragsformular einen Antrag beim Mülheimer Initiative für Klimaschutz e. V.

Erklärt, was Euer Projekt für den Umweltschutz leisten kann und wieviel Geld dafür nötig ist (kurze Kostenaufstellung).

Die Höchstfördersumme beträgt maximal 400 € je Projekt.

Der Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V. berät Anfang Juli 2022 über die eingegangenen Anträge.

Alle Antragsteller:innen bekommen danach so schnell wie möglich eine Rückmeldung.

Mach dein Ding 2022

Das Projekt das GRÜNE KLASSENZIMMER ist eingebettet in die Umgestaltung des Schulumfeldes. Hierbei nimmt der Schulgarten eine zentrale Rolle ein. Der Schulgarten soll einen höheren Anteil am „gelebten sozialen Schulumfeld“ erhalten und wird dementsprechend verändert.

Der Garten als Lebensraum für Insekten und Pflanzen soll zunehmend auch für SuS im Alltag erlebbarer gestaltet werden. Hierzu erfolgte eine Integration von Erholungsplätzen für SuS (Sitzplätze, Sonnenliegen, Schaukel) in das Gesamtkonzept des Schulgartens, um schulnahe Natur auch erfahrbar zu machen.

Ein von der Strabag vorgegebener größerer asphaltierter Platz mit Bänken soll demnächst von einer Pergola umgeben werden. Die einzelnen Pergolaelemente werden über Drahtseile miteinander verbunden und dienen dadurch als Rankhilfe für Weinstöcke, die dann mit der Zeit eine „natürliche Beschattung“ des Platzes ermöglichen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und den höheren Temperaturen gerade in städtischen Siedlungen (die sich zunehmend aufheizen) wird hierdurch das Mikroklima positiv beeinflusst.

An heißen Schultagen kann dieser Bereich des Schulgartens zukünftig genutzt werden, um z.B. den Unterricht im Freien abzuhalten, was ohne eine entsprechende Beschattung nicht möglich wäre. Somit wird hierdurch eine Integration von Schule und Natur weiter vertieft, zumal die Schüler im Herbst zusätzlich Weintrauben ernten können.

"Blüten für Insekten"

Damit Insekten in der Stadt auch in Zukunft noch genügend Nahrung und Brutplätze finden, möchten wir mit den Kindern kleine Blühflächen in den Einrichtungen anlegen. Hier wachsen im Sommer heimische Blühpflanzen aus der Region und bieten Lebensräume für wilde Bienen und Hummeln.

Ziel ist es, den Kindern praxisnah die große Vielfalt der Pflanzen und Insektenwelt und deren Zusammenhänge näher zu bringen und sie für den Schutz und die Förderung von Wildbienen und anderen Insekten zu begeistern.

Als begleitende Aktion möchten wir mit den Kindern Samenbomben basteln. Die Kinder setzen sie zu Hause in die Erde und beobachten das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen  über das Jahr hinweg. Den Wachstumsfortschritt können wir dann immer mal wieder in der Kita thematisieren.

Mehr Informationen in Kürze.

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Förderung 2022 durch die  Volksbank Rhein-Ruhr eG

Mach dein Ding 2020/21

Ostereiersuche mal anders – wer Lust auf eine schöne Radtour oder einen Spaziergang hatte, konnte sich Ostern auf eine ganz besondere Suche begeben: In mehreren Mülheimer Stadtteilen waren Samentütchen versteckt, die Wildblumensamen enthalten. Diese Samen bilden die Lebensgrundlage unserer heimischen Insekten und konnten dann anschließend ausgesät werden, am besten an bisher tristen Landschaftsstreifen, Wegen oder Rasenflächen, nur nicht im Wald oder in Landschafts- oder Naturschutzgebieten.

Alle Verstecke waren gut mit Kindern zu erreichen.

Hinweise sind auf der Website von Parents For Future Mülheim an der Ruhr zu finden: http://muelheim-ruhr.parentsforfuture.de/

Mach Dein Ding! 2

Mach Dein Ding! 12

Auf dem Gelände der Kindertagesstätte wurde eine naturnahe Beetanlage in Form von Hochbeeten angelegt.

Sabine Fröber, Böllerts Höfe 122, 45479 Mülheim an der Ruhr, Tel. 0208 / 426 235, www.waldkinder-muelheim.de.

Trotz Corona wird die Notfallbetreuung aufrecht erhalten.

Mach Dein Ding! 13

In der Gartenanlage des Kleingartenvereins wurde ein Naturlehrpfad mit Schautafeln eingerichtet, der von der Grundschule am Dichterviertel, dem Kindergarten „Die kleinen Stifte“, Vereinsmitgliedern und natürlich auch Spaziergängern genutzt werden kann.

Mach Dein Ding! 14

Wildbienennisthilfen aus recyceltem Material

Im Rahmen des diesjährigen Mach dein Ding Projekt hat die Oase Unperfektein Insektenhotel mit selbgebastelten Nisthilfen bestückt. Für diese Nisthilfen wurden gereinigte Konservendosen, Kerzenwachs und Pappröhrchen aus recyceltem Altpapier verwendet.

Hier finden Sie die Bauanleitung.

Die fertigen Nisthilfen sind im Bienenhotel der Oase Unperfekt an einem witterungsgeschützten Ort aufgestellt und können so den Bienen über mehrere Jahre eine tolle Nistmöglichkeit bieten.

Zur Vermeidung von Plastikmüll sollen Stoffbeutel mit dem Schullogo bestempelt und in den Eppinghofer Geschäften als Aktion verteilt werden.

Mach Dein Ding! 15

>>> UPDATE <<<
Coronabedingt konnte das Projekt leider nicht durchgeführt werden.

Die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet schickt ein interaktives Mitmach-Theaterstück zur biologischen Vielfalt auf Reisen an fünf Mülheimer Schulen.

Theaterstück „Der Insekten 2. Akt“ „Freddi der Kleine Falter“ jeden Dienstag und Donnerstag im November in der OGS der Schule am Dichterviertel.

Mach Dein Ding! 16Was gibt es Schöneres für Kinder, als mit Wasser zu matschen und in Pfützen zu springen? Doch Wasser ist mehr als ein Spielelement! In unserem Projekt lernen die Kinder mit Hilfe von gespeichertem Regenwasser wie vielfältig und wichtig das Thema Wasser ist.

Unterricht im Freien, das bedeutet:

  • Ein Bewusstsein für Umwelt und Naturschutz zu schaffen.
  • Den Kontakt mit der Tier- und Pflanzenwelt innerhalb der Schule herzustellen.
  • Schüler:innen aus einem Ballungszentrum aufzuzeigen, dass Naturbegegnung auch vor der eigenen Haustüre stattfinden kann.
  • Ganzheitliches Lernen durch das Anregen aller Sinne.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um ein Beet, das in Kraterform angelegt wird und durch verschiedene Ebenen und Anhöhen den großen Vorteil bietet, verschiedene Klimazonen in einem einzigen Beet zu vereinen. Im Kraterinneren speichert das Beet Feuchtigkeit und Wärme und ist somit optimal für den Anbau kälteempfindlicher Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika, Zucchini oder Auberginen. Auf den Hängen des Kraterbeets gedeihen Gemüsearten mit durchschnittlichen Ansprüchen. Dazu zählen z. B. Radieschen, Petersilie und Erdbeeren. Der Wall des Kraters ist der trockenste Bereich und eignet sich besonders für heimische Wildstauden wie Malven, Wegwarte, Natternkopf, Wiesensalbei und viele mehr! Das Beste daran ist, dass Stauden von Insekten geliebt werden, was der Schule besonders wichtig ist.

Mehr Informationen in Kürze.

Der Förderverein der Katharinenschule Mülheim hat zusammen mit Lehrern, Schülern und Eltern einen Schulgarten für Wildbienen angelegt, welcher für alle Schüler freizugänglich ist. Er soll die Verbundenheit der Schüler mit dem Garten und der Natur stärken.

Das Projekt selbst ist integraler Bestandteil der Leitblume der Schule, da es die Werte der Schule widerspiegelt. Dieses zeigen folgende Beispiele:

1. Gemeinschaft
Gemeinsam arbeiten wir miteinander an einem Projekt!

2. Motivation
Die Schüler werden angeregt, aktiv mitzuhelfen und zu gestalten. Die Arbeit in der Gemeinschaft sowie das zunehmende Verständnis der natürlichen Zusammenhänge von Biene und Nahrungskette soll Motivation schaffen, einen Beitrag für sich und die Gemeinschaft zu leisten, und Mut zur Veränderung stärken.

3. Verantwortungsbewusstes Handeln
Mit der Anlage des bienenfreundlichen Gartens übernehmen wir Verantwortung sowohl für unsere Pflanzen als auch für die Wildbienen, die wir für unsere Lebensmittel benötigen.

4. Umweltbewusste Handeln
Wir leisten einen aktiven Beitrag dazu, die Artenvielfalt zu erhalten. Das Insektensterben liegt in aller Munde und wir als Schule möchten einen Beitrag dazu leisten, dieses zu verhindern. In dem wir den Wildbienen einen gemütlichen Platz an unserer Schule anbieten.

In den Sommerferienprojekt 2021 sind die Kinder selbst zu Gärtnern geworden. Im Rahmen des Projektes "eine Wiese voller Leben = Biologische Vielfalt" wurde schon ein kleiner Teil des brachliegenden Gartenstücks hinter dem Martin-Luther-Haus auf dem Kirchenhügel in eine Insektenwiese verwandelt. Auch wurden Bienenhotels selbst hergestellt und dort aufgehängt.

Nun wurde im Rahmen des Projektantrags zwei Hochbeete, eine Wurmkiste und ein Kompostgitter errichtet.
Durch die Beobachtung der Wurmkiste lernen Kinder die Wichtigkeit der Beteiligung von Kleinstlebewesen in der Erde. Die Erde und der Komposttee, die hier entstehen, sind hervorragend geeignet, um den kargen Boden zu kultivieren.

Förderung 2021 durch die  Volksbank Rhein-Ruhr eG

Förderung 2020 durch den Lions Club Mülheim an der Ruhr 

Mach Dein Ding! 2018

Der Schulgarten der Luisenschule wurde insektenfreundlich gestaltet. Dazu wurde unter anderem ein großes Staudenbeet angelegt. Der Boden im Schulgarten wurde durch die am Gebäude erfolgten Umbauarbeiten so stark verdichtet, dass dort keine Stauden mehr wachsen können.

Mit dem Staudenbeet soll das Nahrungsangebot für Insekten im Schulumfeld erhöht werden.

Das Industriecafé ist ein niederschwellig angelegtes Beschäftigungsangebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchtproblematiken mit dem Ziel der sozialen Eingliederung. Das Gelände rund um die Einrichtung wurde ökologisch wirksam durch die Pflanzung einer Kräuterspirale umgewandelt: Kräuter, Stauden, Pflanzsteine und 1 Tonne Mutterboden wurden dabei verarbeitet.

Die Teilnehmer wurden durch das Mitwirken am Projekt für das Thema Umweltschutz sensibilisiert und dazu animiert, weitere eigene Ideen zu entwickeln.

Eine Gruppe von engagierten Menschen hat Blumenzwiebeln gesetzt:
In den Beeten am Fossilienweg und an der Auffahrt zum Radschnellweg R1 am Eppinghofer Bruch.

Der enorme Rückgang der Insektenpopulation und Hungertod der Bienen, Hummeln, auch mangels Blütenangebot im zeitigen Frühjahr hat beunruhigt und zum Handeln motiviert.

Gepflanzt wurden:

Crocus chrys. „Romance“, hellgelber Wildkrokus mit blaugrauen Flecken an der Basis, der von den Imker wegen des hohen Pollen- und Nektargehaltes als „Bienenmagnet“ bezeichnet wird.

Crocus chrys. „Ard Schenk“, weißer Wildkrokus mit bronze-gelber Mitte.

Crocus tomm. „Ruby Giant“ strahlend violettpurpurnen Wildkrokus, der innen etwas heller ist als an den Außenseiten der Blütenblätter.

Galanthus nivalis , heimisches Schneeglöckchen mit langer Blütezeit und robusten Wesen, wichtige frühe Insektenweide für halbschattige Lagen geeignet.

Anemone nemorosa, heimische, wunderschöne Anemone, die im Halbschatten wächst.

Einen Monat lang wurde das Bewegungs- und Ernährungsmobil BEMIL ausgeliehen, um den Kindern die Bewegung mittels eigener Körperkraft und verantwortungsvolle Ernährung mit Bio-Lebensmitteln näher zu bringen.

Die einzelnen Bewegungselemente wurden miteinander kombiniert und zu einer Bewegungslandschaft zusammengestellt. Ganz ohne Strom und Plastik konnten die Kinder ausprobieren, umgestalten, neu gestalten.

Die Module im Bereich Ernährung enthielten Anregungen zum Zubereiten von Speisen, zum Schmecken und Riechen. Die Kinder haben sich unter anderem selber gesunde Brote gemacht, Schlagsahne zu Butter geschüttelt und Geschmackstests durchgeführt.

Auf der Verkehrsinsel zwischen Uhlandstraße, Kloppstockstraße und Bruchstraße wurden alle Unkräuter entfernt, neue Erde aufgebracht und zahlreiche Staudenpflanzen gesetzt. Dazu wurde ein ganzer Schwung Wildtulpen und Krokusse verbuddelt und insektenfreundliches Saatgut gesät.

Mittelfristig ist geplant, dass dieser Standort eine Station des Bienenlehrpfades wird, der durch Eppinghofen führen soll. An dieser Stelle sollen allen Interessierten insektenfreundliche Pflanzen vorgestellt werden. Gleichzeitig ist die Neugestaltung der Verkehrsinsel eine Möglichkeit, die Nachbarschaft blühend zu verschönern. Hierdurch soll noch mehr Nachbarn auf die Idee kommen, öffentliches Grün neu zu gestalten.

Die Stadt Mülheim hat die Patenschaft für diese Verkehrsinsel übernommen.
Darüber hinaus sollen weitere Stationen des Bienenlehrpfades entstehen. So hat bereits die Grundschule am Dichterviertel ihre Beteiligung zugesagt und es wird eine Station am Standort von Mölmsche Honig geben. Nach Eröffnung des Bienenlehrpfades sind Führungen geplant, die über Honig-, aber auch über Wildbienen und Hummeln informieren.

Mit dem Anlegen von Hochbeeten auf einer Gemeinschaftsfläche von ca. 100 m2 auf dem Gelände des Kleingartenvereins unmittelbar gegenüber dem Schulhof der städtischen Grundschule „Am Dichterviertel“ wurde die bessere Vernetzung von Grundschule und Kleingartenverein im Hinblick auf außerschulische Bildung für Kinder im Bereich Naturschutz und Ernährung gefördert.

Die Beetanlage wurde naturnah gestaltet und mit heimischen Wildsträuchern eingefasst. Dadurch wurde die bisherige Brache sinnvoll aufgewertet.

Die angelegten Hochbeete werden dann durch Kinder aus der OGS unter Anleitung einer Schulsozialarbeiterin betreut. Es sollen auch Patenschaften zwischen Kleingärtnern und Schülerbetreuung entstehen.

Die technisch orientierte AG fand einmal wöchentlich mit je zwei Schulstunden mit maximal sechs bis acht Schülerinnen und Schülern statt.

Da an einem Gymnasium der technische Bereich oft zu kurz kommt, sollte durch diese AG das Interesse der Schülerinnen und Schüler für den naturwissenschaftlichen Bereich bereits früh geweckt werden. Durch die Verbindung von biologischen Aspekten und handwerklicher Verarbeitung konnte ein seltenes und fächerverbindendes Angebot gemacht werden, welches zusätzlich an die unmittelbare Umgebung anschloss.

Inhaltlich hat sich die AG dem aktuellen Baumsterben in Mülheim an der Ruhr gewidmet. Neben der Betrachtung und Identifizierung von unterschiedlichen Holzbaumschädlingen, insbesondere invasiver Arten (Neobiota), haben sie die Schülerinnen und Schüler auch mit dem Material Holz der betroffenen Baumarten auseinandergesetzt. Durch die handwerkliche Umsetzung verschiedener Holzarten wurden die Sensibilität und auch die materialbezogene Kreativität gefördert.

Die Baum-AG hat viele Gebrauchsgegenstände aus den Hölzern der Straßenbäume gemacht: Smartphoneständer, Schreibtischsets, Fußbänke.

Beim Tag der Tierpaten der Arche am Witthausbusch wurden die „Überproduktionen“ verkauft. Durch den Erlös konnte die Gruppe eine Tierpatenschaft übernehmen.

Zum Abschluss der AG sind die Schülerinnen und Schüler vor den Sommerferien noch zum Baumklettern in den Raffelbergpark gegangen.

Das Otto-Pankok-Gymnasium wird die AG wegen der großen Nachfrage fortführen. So werden immer aus den Jahrgängen 5. und 6. Klasse neue “ Arboristiker“ hervorgehen und sich umfangreich mit den Straßenbäumen und deren Wichtigkeit für Mülheim auseinandersetzen.

Die IGS hat sich mit ihren Mitgliedern dafür eingesetzt, Pflanzenkübel naturnah neu zu bepflanzen und damit das Stadtbild optisch und umweltgerecht aufzuwerten.

Dabei wurden Pflanzen ausgewählt, die Insekten Nahrung bieten und die mehrjährig sind.

Auf dem Spielplatz Witthausbusch wurde eine Roteiche gepflanzt.

Förderung 2018 durch die Sparkasse Mülheim an der Ruhr