unter Bauen, Engagement, Grün, Klimaanpassung, Leben

Gestalten Sie Ihren Steingarten um
und gewinnen Sie einen Preis!

Die Natur gewinnt mit!

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Als Fortsetzung unseres Themas „Stadtgärten und stadtnahes Gärtnern als Baustein einer resilienten lokalen Stadtstruktur“, welches der Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V. im KlimaForum am 25. Februar d.J. vorgestellt hat, loben wir einen Wettbewerb aus. Dies wurde aufgrund einer Spende der Energiepark Styrumer Ruhrbogen GmbH (ESR) möglich. Dabei sind Preise für klimawirksame und insektenfreundliche Umwandlungen von Vorgärten zu gewinnen.

Ziel ist es, die Einwohner:innen der Stadt Mülheim an der Ruhr zu motivieren, aus Schottergärten, Steinwüsten oder anderen toten Vorgärten blühende Insektenparadiese zu schaffen.

Die Preise werden in drei verschiedenen Kategorien ausgelobt, die sich an der Größe der Vorgärten orientieren:

Kategorie                       Vorgarten bis 20 m2                 Vorgarten von 20 bis 30 m2              Vorgarten über 30 m2

Erster Preis                                 200 €                                                  350 €                                                        500 €

Zweiter Preis                              150 €                                                  275 €                                                        400 €

Dritter Preis                                100 €                                                  200 €                                                        300 €

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Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigung:

Teilnehmen kann jede:r Mülheimer:in, die/der ihrer/seinen in Mülheim an der Ruhr liegenden Vorgarten in diesem Frühjahr 2021 von einer Steinwüste oder einem anderen unbelebten Vorgarten in ein blühendes Insektenparadies umwandelt. Da die Insekten keine Grenzen kennen, nehmen wir auch Bewerbungen von Standorte an, die innerhalb eine Luftlinienentfernung von 20 km vom Rathausturm Mülheim an der Ruhr liegen. Teilnehmen können alle Eigentümer:innen und Mieter:innen von Vorgärten sein.

Voraussetzungen:

Der zu prämierende Vorgarten muss nachweislich dieses Frühjahr in ein blühendes Insektenparadies umgewandelt sein: Fotografieren Sie daher Ihren Vorgarten vor und nach der Umwandlung!
Der Ausgangszustand muss entweder einer Stein-, Schotter- oder Betonwüste, einer reinen Rasenfläche oder einem anderweitigen „unbelebten“ Zustand entsprechen.
Das Ergebnis muss Insekten ansprechen und ihnen über möglichst lange Zeit Nahrung anbieten.
Der Pflanzboden muss Wasser aufnehmen und an den Untergrund abgeben können (keine Wassersperren oder ausschließlich Kübelpflanzen).
Unter anderem sind folgende – möglichst heimische – Pflanzen, besonders geeignet: Brombeere, Himbeere, Akelei, Ringelblume, Margeriten, Löwenzahn, Glockenblume, Minze, Kümmel, Fenchel, Kresse, Leindotter, Koriander, Malve, Wicken, Wildrosen, Mohn, Rosmarin, Salbei, Pfefferminze, Thymian, Fingerhut, Klee, Obstbäume, …

Zur Orientierung helfen folgenden Links:

Die Umwandlung muss bis 20.06.2021 durchgeführt worden sein (zu Erkennen durch das Datum der Fotos).
Der Einreichungstermin endet am 21.06.2021 (Kalendarischer Sommerbeginn).

Zustimmung:

Als weitere Teilnahmevoraussetzung gelten die Zustimmungen zum Ausschluss des Rechtswegs sowie zur Veröffentlichung des Namens und der Fotos vom Vorgarten im Falle der Platzierung unter den jeweiligen drei ersten Plätzen (siehe Teilnahmeantrag).

 

Die Jury

Die Entscheidung über die Prämierung trifft eine Jury, bestehend aus

  1. Herr Johannes Darbringhausen, Initiator Selbsterntegärten Mintard
  2. Frau Stefanie Horn, Diplom Pädagogin, Natur- und Umweltschutzakademie NRW und verantwortlich für den Kräutergarten am Kloster Saarn
  3. Frau Nicola Fiß, Diplom Pädagogin, Imkerin, verantwortlich für die Imkerei am Kloster Saarn
  4. sowie Herr Dr. Peter Keil, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter der biologischen Station westliches Ruhrgebiet

Herr Dr. Jürgen Zentgraf, Leiter des Umweltamts der Stadt Mülheim an der Ruhr übernimmt die Moderation dieses Wettbewerbs.

 

Termine und Teilnahmeantrag

Die Einreichung des Teilnahmeantrags inkl. Fotos vom Zustand vor und nach der Maßnahme muss bis zum Stichtag 21.06.2021 erfolgen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Jury die neu gestalteten Vorgärten in blühendem Zustand besichtigen. Die Prämierung erfolgt im Sommer 2021.

Sie können Ihren Unterlagen entweder per E-Mail oder per Brief an den Verein Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V. senden. Es gilt das Datum des Eingangs des Antrags bzw. bei Briefen das Datum des Poststempels.

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Wir freuen uns schon auf Ihre Teilnahme und für die „Mülheimer Insektenwelt“!

 

Fragen zum Wettbewerb können auch am Rande des nächsten KlimaForums am 22.04.2021 ab 18 Uhr beantwortet werden.


Wissenswertes:

 

 

Grüner wird’s nicht –
wir machen unseren Strom selbst!
Bis 2050 sollen mindestens 80 % des deutschen Strombedarfs durch Wind, Sonne und andere Erneuerbare Energien gedeckt werden. Gut so! Denn Klimaschutz und Energiewende brauchen klare Ziele. Deswegen beliefern wir auch bereits seit 2017 alle Haushalts- und Gewerbekunden mit 100 %  –  lokal produziert in unseren eigenen Anlagen.
Um den Ausbau Erneuerbarer Energien und den Einsatz energieeffizienter Lösungen aktiv voranzutreiben, nehmen wir zudem an öffentlich geförderten Forschungsprojekten teil.
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Insekten in Gefahr
In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Insekten dramatisch zurückgegangen. Das zeigen Untersuchungen des Weltbiodiversitätsrates oder auch die Roten Listen gefährdeter Arten. Betroffen vom Rückgang sind Bienen, Schmetterlinge oder auch Ameisen. Welche Bedeutung haben Insekten für Ökosysteme? Welche Folgen hat das Insektensterben, und was kann zum Erhalt der Arten getan werden? [Das Thema der Woche wurde ursprünglich im April 2016 erstellt und im April 2021 vollständig überarbeitet.]
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Hintergrund: Insekten und ihre Rolle im Ökosystem
Die „Krefelder Studie“ sorgte für viel Aufmerksamkeit: Sie machte einen dramatischen Rückgang der Fluginsekten in den vergangenen knapp 30 Jahren deutlich. Insekten sind jedoch von enormer Bedeutung für die Ökosysteme und letztlich auch für die Ernährung der Menschen. Die Gründe für den Rückgang der Insekten sind vielfältig.
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Unterrichtsvorschlag – Sekundarstufe: Eine Welt ohne Insekten?
Die Schüler/-innen recherchieren und veranschaulichen Nahrungsbeziehungen zwischen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten, um die Rolle von Insekten in Ökosystemen zu bewerten. Sie identifizieren anhand des Nahrungsnetzes Ansätze, wie Insektenarten geschützt werden können.
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Unterrichtsvorschlag – Grundschule: Die Biene, die Ameise und du
Die Schüler/-innen gehen der Frage nach, welche Rolle Insekten in der Natur spielen. Sie erstellen ein Schaubild, das die verschiedenen Beziehungen zwischen Insekten und anderen Tier- und Pflanzenarten zeigt. Darauf aufbauend entwickeln sie Ideen für den Artenschutz.
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Unterrichtsmaterial – Sekundarstufe: Was Insekten im Ökosystem leisten
Mithilfe der Materialien erstellen die Schüler/-innen ein Schaubild über die Bedeutung von Insekten in Ökosystemen und die Folgen ihres Verschwindens.
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Unterrichtsmaterial – Grundschule: Ohne Insekten geht’s nicht!
Die Arbeitsmaterialien helfen den Schülern/Schülerinnen, ein Schaubild zu einem Nahrungsnetz zu erstellen. Dieses soll veranschaulichen, wie wichtig Insekten für das Leben auf der Erde sind.
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Bilderserie – Sekundarstufe, Grundschule: Insekten, Spinnen, Würmer
Wie erkennt man ein Insekt? Die Fotoserie zeigt die Vielfalt der Insektenarten sowie die Unterschiede zu anderen Tieren wie Spinnen oder Würmern. Die kurzen Infotexte beschreiben ihre wichtigsten Merkmale und Lebensräume.
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[Titelbild von Kerstin Riemer auf Pixabay,
Beitragsbild von ©MIK]

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