KlimaForum des Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V.

Februar– 25.02.2021

Thema:                   Regionale Selbstversorgung als Beitrag zur Nachhaltigkeit – Stadtgärten und stadtnahes Gärtnern als Baustein einer resilienten lokalen Stadtstruktur
Gäste:                      Johannes Dabringhausen, Henrike Donner, Sabine Fröber, Stefanie Horn, Sabine Arzberger, Elke Segelschmidt, Beatrix Reißland-Degen, Dr. Susanne Wiegel.
Ort:                          online über unseren YouTube-Kanal
Zeitraum:              18 bis 20 Uhr

Gästeliste

Johannes Dabringhausen Gründung der Selbsternteinitative Mülheim-Mintard

Henrike Donner, Ansprechpartnerin für den Biogarten in der MÜGA

Sabine Fröber, Leiterin des privaten Waldkindergartens die Waldkinder

Stefanie Horn, u.a. Ansprechpartnerin für den Kräutergarten und die Bienen im Kloster Saarn

Sabine Arzberger und Elke Segelschmidt vom Naturgarten e.V. Regionalgruppe Rhein-Ruhr

Beatrix Reißland-Degen, Erzieherin in der OGS der Mülheimer Pestalozzischule und u.a. Mit-Initiatorin zur Reaktivierung des Schulgartens

Dr. Susanne Wiegel vom Ernährungsrat Essen und Mitbegründerin der transition town Essen.

Wer an Saatgut interessiert ist kann sich unter saatgutboere@naturgarten.org an Elke Sichelschmidt wenden.

Täglich gärtnern, ernten und vernaschen – das bietet der Kindergarten Die Waldkinder* von Sabine Fröber. Die Hochbeete konnten zum Teil über das Projekt MachDeinDing2020! umgesetzt werden.

Auch im Wald selber lässt sich nicht nur für die Tiere – in Maßen! – viel Essbares finden. Wer wissen möchte, was von Birke, Buche, Eiche, Esskastanie, Fichte, Robinie, Sommerlinde, Spitzahorn, Vogelkirsche und Walnuss genießbar ist, dem Sie das Buch „Köstliches von Waldbäumen – bestimmen, sammeln und zubereiten“ von Dr. Markus Strauß aus dem Hädecke-Verlag empfohlen.

Die Pestalozzischule an der Bülowstraße in Broich ist eine von Mülheims Grundschulen mit gelebtem Schulgarten, Grünem Klassenzimmer sowie eigenen Bienenstöcken. Beatrix Reißland-Degen, Erzieherin in der OGA, hat ihn vor Jahren wieder belebt und er wird seitdem aktiv in den OGS- und Schulalltag integriert.

Sein Traum: die Umsetzung eines Solidarischen Landwirtschaftsprojektes (SoLaWi)* auch in Mülheim an der Ruhr. Interessenten können sich hierzu bei ihm melden: www.solawi-mh.de.

Wer hätte gedacht, dass es in Mülheim an der Ruhr so viele gute Beispiele für Stadtgärten und stadtnahes Gärtnern gibt:

Johannes Dabringhausen, dessen Selbsterntegärten* wir bereits im Rahmen unseres Beitrages am 22.01.2021 vorgestellt haben, stellt vor, inwieweit Regionale Selbstversorgung einen Beitrag zur Nachhaltigkeit in einer resilienten lokalen Stadtstruktur darstellen kann. 68 Gärten waren in kürzester Zeit vergeben. Interessenten können sich in eine Warteliste eintragen. Wer zwischenzeitlich eine Alternative in Styrum und Umgebung sucht, kann auch in der Oase Unperfekt noch eine kleine Parzelle zum Selbsternten anpachten.

Frau Anja Schellberg von den Mülheimer foodshare* stellte im Vorfeld die Anfrage, ob in den Selbsterntegärten eine Nachlese möglich sei. Johannes Dabringhausen kann sich gut vorstellen, dass das im Herbst möglich wird. Wir werden die Aktion rechtzeitig ankündigen!

Sabine Arzberger vom Naturgarten e.V.* ist froh, dass nicht alles im Herbst abgeerntet wurde. Nicht nur für die Tiere, auch für die eigene Ernährung findet sich jetzt bereits viel Essbares: Gänseblümchen, Brennesseln, Spitzwegerich, Bärlauch, Löwenzahn…

Der Kräutergarten im Kloster Saarn erstreckt sich in noch älterem Gesandt. Steffi Horn, als  Heilpflanzen- und Wildkräuterpädagogin ehrenamtlich im Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn e.V. engagiert, stellt die Gartenanlage vor.

Welche Heilwirkung einzelne Pflanzen haben wurde vom VHS-Biogarten in einer online-Broschüre Der VHS-Biogarten zusammen gestellt. Heike Donner, VHS-Ansprechpartnerin, stellt ein umfangreiches, meist kooperatives Veranstaltungsprogramm vor, das wir in unseren Terminkalender* mit aufgenommen haben. Wir hoffen, dass alle Termine coronabedingt gehalten werden können!

Öffentliche Räume als urbane Gemeinschaftsgärten zu nutzen, die sind in Mülheim an der Ruhr noch nicht oft zu finden. Anders als in Essen, wo bereits vor über 10 Jahren die transition town Essen-Bewegung aktiv wurde. Mittlerweile gibt es 17 Standorte über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Dr. Susanne Wiegel berichtet über die Anfänge und Abstimmungsbedarfe mit der Stadtverwaltung Essen.

Wer Interesse an der Pflege einer Baumpflanzung direkt vor seiner Haustüre hat, kann mit der Stadt auch eine Pflegevereinbarung abschließen.

Dafür gibt es im Mülheimer Stadtgebiet verschiedene Straßen, in denen geerntet werden kann. So stehen zum Beispiel in der Sternstraße, Maxstraße und Bülowstraße Haselnussbäume. Diese Standorte haben wir auf Anregung von Johannes Dabringhausen in https://mundraub.org/ nachgetragen.

Auf weitere Aspekte konnten wir aufgrund der Kürze der Zeit nur am Rande eingehen:

Interessierten stellt Johannes Dabringhausen gerne auch beispielsweise das Prinzip der Wurm-/Indoorkompostierung vor – auch evtl. als Schulgarten-Projekt von Interesse.

Die Veranstaltung hat viele lokale Beispiele für stadtnahes Gärtnern und nachhaltige Stadtgärten aufgezeigt, die in Summe zu einer resilienten Stadtstruktur beitragen und nicht nur der regionalen Selbstversorgung von Menschen, sondern auch vieler Tiere dienen.

Technisch unterstützt werden wir wieder von Jürgen Schardt von Fokus Mediaproduktion und seinem Team Alina Rose,  David Nog und Daniel Schulte.

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