unter Globales, Grün, Klimaanpassung

Der Klimabericht des Weltklimarats (IPCC) wurde nun mit seinem ersten Teil veröffentlicht.

Der Bericht veranschaulicht, dass die menschengemachte Erderwärmung deutlich schneller vonstattengeht als bisher von internationalen Experten angenommen wurde. Es wird damit gerechnet, dass das wir bereits in weniger als 9 Jahren eine globale Erderwärmung von über 1,5°C erreicht haben. Das sind rund 10 Jahre früher als die bisherigen Prognosen errechnet hatten. 1,5°C mehr hört sich auf dem Papier nicht unbedingt bedrohlich an, doch die Folgen können katastrophal sein.

„Der Klimawandel ist lebensbedrohlich, für jeden Menschen, in jedem Winkel der Erde“ Eckart von Hirschhausen

„Das Extremwetter geht nicht mehr weg“ Bundesumweltministerin Svenja Schulze

„Der Planet schwebt in Lebensgefahr“ UNO-Generalsekretär Antonio Guterres

Doch was bedeuten 1,5°C mehr den nun genau und was hat das für Folgen?

Es wird fest damit gerechnet, dass die Wetterextreme zunehmen werden. So sollen laut Bericht extreme Hitzewellen, die bisher nur in etwa alle 50 Jahre auftraten, einmal im Jahrzehnt vorkommen. Es soll zudem deutlich öfter zu extremen Dürren kommen und Waldbrände werden häufiger und intensiver vorkommen. Auch Regenfälle aufgeladen durch die wärmeren Weltmeere werden mehr und besonders Starkregenereignisse mit schlimmen Überflutungen werden häufiger vorkommen. Aber auch Stürmen und Wirbelstürme im größeren Ausmaß und Intensität werden häufiger.
  • Zunahme an Hitzewellen an Land und zu See
  • Zunahme bei Niederschlägen und besonders Starkniederschlägen
  • Zunahmen an Dürren
  • Zunahme an tropischen Wirbelstürme
  • Verlust von Gletschern
  • Großer bis totaler Verlust des Eises in der Arktis
  • Verlust von Permafrostböden in Sibirien und Kanada.

Und diese Ereignisse senden jetzt schon ihre Vorboten.

Hochwasser und Überschwemmungen
  • Indonesien und Osttimor April 2021
  • West- und Mitteleuropa Juli 2021
  • Henan Juli 2021
  • Maharashtra Juli 2021
  • Türkei Juli 2021
  • Atami Juli 2021 (Erdrutsch in Folge von Starkregens)
Hitzwellen
  • Nordamerika Juni 2021 -> anhaltend
  • Südeuropa Juli 2021 -> anhaltend
  • Osteuropa und Sibirien Mai 2021 -> anhaltend
Dürren
  • Nordamerika August 2020 -> anhaltend

Waldbrände
  • Bootleg Fire Juli 2021 -> anhaltend
  • Arizona Juni 2021 -> anhaltend
  • Dixie Fire Juli 2021 -> anhaltend
  • Kalifornien Juni 2021 -> anhaltend
Stürme
  • Tornado in Südmähren Juni 2021
  • Zyklon Seroja April 2021

Über diese und weitere Themen des Klimaschutzes sprechen wir im kommenden Klimaforum am Sonntag, den 22 August.

Zum kommenden Klimaforum mit dem Thema: Parteien zur Bundestagswahl 2021 wurden alle im Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr vertretenen Parteien, die aktuell auch im Bundestag vertreten sind und die sich darüber hinaus mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens identifizieren, zum Klimaforum eingeladen. In kurzen Impulsvorträgen der Vertreter:innen der eingeladenen Parteien werden diese ihre Ziele zum Klimaschutz sowie Stoßrichtungen und beabsichtigten Umsetzungsmaßnahmen vorstellen, bevor eine Diskussion mit Fragen aus dem Publikum erfolgt.
Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V. Telefon: 0208/ 299 85 90 Mail: info@klimaschutz-mh.de
[Titelfoto von wikiimages auf Pixabay]
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