Green Black-Friday

In diesem Blockeintrag möchten wir Ihnen Tipps an die Hand geben, wie Sie den diesjährigen Black Friday möglichst nachhaltig gestalten.

Inzwischen hat sich der Black Friday auch in Deutschland fest etabliert. Rund um den vierten Freitag im November gibt es fast keinen Händler, der nicht mit besonders lukrativen Rabatten wirbt. Sei es ein neues E-Bike, das Sommerkleid oder ein neuer Laptop, fast alles geht in diesen geschäftsträchtigen Tagen über die Ladentheke.

Für viele Menschen bedeuteten diese Tage mitunter eine echte Ersparnis von Dingen, die dringend gekauft werden mussten. Aber es gibt es auch viele Menschen, die sich von besonders lukrativen Rabatten zu einem Kauf verführen lassen, auch wenn dieser gar nicht nötig gewesen wäre. Auch wenn diese Tage von vielen heiß erwartet werden, rufen nicht nur Scheinrabatte Kritiker auf den Plan. Umweltschützer kritisieren, dass der Black Friday unnötigen Konsum fördere und damit die Wegwerfgesellschaft vorantreibt.

Wir möchten Ihnen daher 6 Tipps an die Hand geben, wie sie am Black Friday Schnäppchen machen können und zudem die Umwelt schonen.

Tipp 1. Sich Gedanken machen

Der wohl wichtigste Tipp ist der, sich vor dem Kauf wirklich Gedanken zu machen, ob man wirklich etwas kaufen muss. Klar, wenn man die liebsten an Weihnachten beschenken möchte, dann kann man eventuell am Black Friday oder dem Cybermonday ein paar Schnäppchen machen, jedoch verleiten die vielen bunten Banner zu Spontankäufen, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Daher sollte jeder Kauf gut überdacht werden. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und überlegen Sie vorher vor dem Kauf.

Tipp 2. Gebrauchte Produkte kaufen.

Vor dem Kauf sollten Sie sich überlegen, ob es ein Neukauf sein muss. Elektrische Artikel wie Smartphones, Tablets oder Computer, aber auch fast alle anderen Konsumgüter können problemlos gebraucht gekauft werden. In unserer Gesellschaft haben Produkte einen immer kürzeren Lebenszyklus, sodass viele Güter auf dem Gebrauchtmarkt einen guten bis neuwertigen Zustand besitzen. Wer gebrauchte Waren kauft, schont effektiv die Umwelt.

Tipp 3. Nachhaltige Produkte kaufen

Wenn es jedoch neue Produkte sein sollen, ist es für die Umwelt und das Klima wichtig, dass diese nachhaltig erzeugt wurden. Achten Sie beim Kauf auf Hersteller und Produkte, die diesen Stand erfüllen. Ebenfalls sind Bio und fair gehandelte Produkte Billigwaren vorzuziehen. Utopia führt dazu eine Bestenliste auf die wir gerne verlinken möchten. https://utopia.de/bestenlisten/

Tipp 4. Reparaturfreundliche Produkte kaufen

Wer billig kauft, der kauft zweimal! Ein Sprichwort, was bestimmt jeder schon einmal gehört hat. An dem saloppen Satz ist jedoch mehr dran, als ein mancher denken mag. Viele qualitativ hochwertige Produkte halten oft länger als billige Massenware (Ausnahmen bestätigen die Regel). Auch lassen sie diese Produkte oft Reparieren und somit länger verwenden. Jedoch gibt es auch viele Hersteller, die gezielt eine einfache Reparatur verhindern. Ein schönes Beispiel hierfür sind Smartphones, dessen Akku sich inzwischen nicht mehr einfach tauschen lässt. Was früher besonders für einen Hersteller aus Kalifornien galt, ist heute der Status quo. Achten Sie deshalb beim Kauf neben der Qualität der Ware auf dessen Möglichkeit einer Reparatur. Wenn der Hersteller Ersatzteile anbietet, ist das schon mal ein guter Anhaltspunkt.

Tipp 5. Lokal Einkaufen

Wenn Sie nicht gerade auf dem Dorf wohnen, lohnt es sich fast immer zu Fuß, mit dem Drahtesel oder dem ÖPNV in die Stadt zu gehen/fahren und vor Ort die gewünschten Waren zu kaufen. Damit unterstütz man nicht nur die Händler vor Ort und sorgt für ein lebendiges Stadtbild, sondern man vermeidet auch unnötige CO2-Emissionen die durch den Versandhandel erzeugt werden. Auch wird so viel Verpackungsmüll eingespart. Wenn Sie sogar den Jutebeutel einpacken, können Sie auch Einkaufstüten einsparen.

Dieser Vorteil wird jedoch obsolet, wenn für jede Kleinigkeit mit dem SUV in die Innenstadt gefahren wird.

Tipp 6. Nichts kaufen

Der letzte Tipp ist wohl auch der einfachste. Wer die Umwelt schonen möchte und nichts braucht, der lässt den Black Friday einfach links liegen und freut sich auf das anstehende Wochenende.

 


Bildquelle: © ElisaRiva auf Pixabay

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