unter Grün, Klimaanpassung, Konsum

Wir Googeln CO2 Fußabdruck und erzeugen dabei bereits CO2.

Wie das gemeint ist und wie man CO2 im digitalen Alltag sparen kann, dazu möchten wir heute einen kleinen Blogbeitrag erstellen.

Die Digitalisierung ist heute nicht mehr wegzudenken. Sie bereichert unser Leben in so vielen Bereichen, doch die Netzinfrastruktur, die für diese Annehmlichkeiten notwendig ist, benötigt eine nicht unerhebliche Energiemenge. Schätzungen nach beträgt die Strommenge in Deutschland ca. 55-60 Terawattstunden, was ca. 9,8-10,7% des Gesamtjahresverbrauchs von Deutschland entspricht (559 TWh – Quelle: Umweltbundesamt).

 

Weltweit ist der „IT-Energieverbrauch“ sogar für ca. 3,7 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. 2030 wird damit gerechnet, dass sich der Wert auf ca. 8 % erhöhen wird.

 

Vergleichswerte der einzelnen Verbraucher (Cloud-Speicher, Streaming, Videokonferenz,…) sind leider nicht repräsentativ, da die emittierte Summen an CO2 Äquivalent sehr abhängig von dem gewählten Netz und der Stromquellen sind. Daher haben wir an dieser Stelle darauf verzichtet.

Eine gute Quelle ist aber folgendes Dokument des Umweltbundesamtes: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/dokumente/factsheet_klimawirkung_video-streaming.pdf

Es ist damit zu rechen, dass mit der voranschreitenden Digitalisierung auch der Energiebedarf stetig steigen wird. Daher benötigen wir neben sparsameren Endgeräten auch ein Bewusstsein der Benutzer, wie man mit dem eigenen Verhalten CO2 einsparen kann. 

Da auf die digitale Infrastruktur nicht mehr verzichtet werden kann, wollen wir Ihnen ein paar Tipps an die Hand geben, wie sie im Alltag einfach Energie sparen können.

 

Stromverbrauch

  • Nutzung von Ökostrom, damit die Nutzung der IT/EDV klimaneutral wird.
  • Wenn möglich Strom aus Photovoltaik-Anlagen nutzen.

Hard- und Software

  • Für Suchanfragen klimafreundliche Suchmaschinen nutzen.
  • Für den E-Mail-Verkehr auf klimafreundliche Anbieter wechseln.
  • Wenn möglich die eigene Website auf klimafreundliche Webhoster wechseln.
  • Internetrouter so programmieren, dass sie nachts in den offline Betrieb gehen.
  • Deinstallieren Sie nicht genutzt Apps auf dem Handy, denn diese verbrauchen im Hintergrund und bei Updates ebenfalls Energie und Daten.
  • Kaufen Sie bei Neuanschaffung, wenn möglich energiesparende Endgeräte.

Nutzerverhalten

  • Löschen Sie regelmäßig nicht mehr benötigte E-Mails.
  • Reduzieren Sie Ihre Daten bei Clouddiensten auf ein notwendiges Minimum.
  • Streamen Sie nur Videos, die Sie gerne sehen möchten. Vermeiden Sie das Streaming von Videos, wenn Sie nicht da sind.
  • Reduzieren Sie die parallele Nutzung von Endgeräten und konsumieren Sie bewusst elektrische Medien (z.B. keine Tablet Nutzung, während der Fernseher läuft)
  • Streaming in niedriger Qualität bei entsprechender Bildschirmgröße. Unter 75 Zoll muss es in der Regel kein 8K sein.
  • Lade deine Lieblingsmusik auf dein Endgerät um ein wiederholtes Streaming zu vermeiden.
  • Verwendet keine Video-Stream um Musik zu hören, da auch immer Videomaterial mitgestreamt wird.
  • Deaktivieren Sie aktuell nicht genutzt Apps.

 

KONTAKT

Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V.
Telefon: 0208/ 299 85 90
Mail: info@klimaschutz-mh.de

[Titelfoto von tstokes auf Pixabay]

 

INFO: Das Internet ist schnelllebig und im stetigen Wandel. Sollte sich daher eine Website geändert haben und somit eine der im Beitrag hinterlegten Verlinkungen nicht mehr funktionieren, dann bitten wir dies zu entschuldigen. Wenn Sie uns eine kurze Nachricht an info@klimaschutz-mh.de senden, dann können wir den Link anpassen oder entfernen.

 

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