Tierschutztag in Mülheim – für Tiere, Klima und Zukunft
Am 27. September 2025 findet in Mülheim erneut das große Tierschutzfest statt. Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr laden die Initiatoren 4animals! und die Tierschutz-Streuner wieder auf das Gelände der Feldmann Stiftung ein.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielseitiges Programm: Zahlreiche Tierschutzvereine, Tierheime und Initiativen stellen ihre Arbeit vor, dazu gibt es Vorträge, Mitmachaktionen und natürlich ein kulinarisches Angebot mit pflanzlichen Spezialitäten. Die Einnahmen fließen direkt an die Tierhilfe Hoffnung e.V., die sich um tausende Hunde in der größten Auffangstation Europas, der Smeura in Rumänien, kümmert.
Warum Tierschutz und Klimaschutz untrennbar verbunden sind
Aber was hat Tierschutz mit Klimaschutz zu tun? Die Erziehungswissenschaftlerin Mareike Homann legt ihn in ihrem Beitrag „Tierethik in der Kita“ (2023) eindrucksvoll dar:
Ethischer Ansatz: Schon Albert Schweitzer betonte, dass der Mensch nur dann wahrhaft ethisch handelt, wenn er jedem Leben respektvoll begegnet. Diese Haltung prägt nicht nur das Verhältnis zu Tieren, sondern auch den Umgang mit unserer Umwelt.
Klimafaktor Tierwirtschaft: Rund 20 % aller weltweiten Treibhausgasemissionen entstehen durch die Tierhaltung – mehr als der gesamte Verkehrssektor. Besonders Rinder stoßen große Mengen Methan aus, das auf kurze Sicht 84-mal klimaschädlicher als CO₂ ist.
Flächen- und Ressourcenverbrauch: Etwa 83 % der globalen Agrarflächen dienen der Tierhaltung oder dem Futteranbau. Allein für den deutschen Fleischkonsum wären die Anbauflächen eines ganzen Bundeslandes nötig. Abholzung des Regenwaldes verschärft die Krise zusätzlich..
Kurz gesagt: Wer Tiere schützt, schützt auch das Klima – und damit die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen.
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Bildquelle: © Pixabay


